Checklisten

Checkliste: DJH Jugendherbergen

An was alles gedacht werden sollte
 

  • Informelle Gespräche (Kollegen, Schulleiter, Eltern, Klasse)
     
  • Auswahl einer geeigneten Begleitperson/en
     
  • Vorreservierung des Aufenthaltes (Bestätigung, genaue Kosten, Rücktrittsmöglichkeit, Stornokosten)
     
  • Besuch in der Jugendherberge (räumliche Gegebenheiten, Zimmerverteilung, Hausordnung, Zeiten, Medien, Essen für ausländische Schüler oder kranke Kinder, Wandermöglichkeiten, Freizeit, Besichtigungen, andere Klassen oder Gruppen im Haus) Tipp: Fotos oder Video
     
  • Elternabend zur Vorbereitung (mit Präsentation des Hauses; Kosten, Zeitpunkt, Programm, Notfälle, Telefonregelung, Taschengeld; Begleitperson vorstellen)
     
  • Schriftliche Information an die Eltern (Zeit, Programm, Inhalte, Kosten, ggf. Ansparen des Betrages), grundsätzliche Einverständniserklärung 
     
  • Organisation der Fahrt (Angebote einholen, ggf. auch bei der Jugendherberge)
     
  • Mögliche Zuschüsse (auch Finanzierung für finanzschwache Schüler/Familien)
     
  • Antrag auf Genehmigung / Dienstreise / Reisekosten Lehrer (Schulleitung)
     
  • Belegungsvertrag abschließen
     
  • Gruppen-Haftpflicht-Versicherung abschließen
     
  • Sammeln und Besprechen von Wünschen und Vorstellungen der Klasse (Freizeit, Projekt, Motto)
     
  • Spiele mitnehmen, vorbereiten
     
  • Zimmerbelegung organisieren
     
  • Erarbeitung eines Wochenplanes (mit Alternativen); notwendiges Material, Preise für Spiele…
     
  • Dienste einteilen (Küchendienst, Tischdienst, Zimmerdienst …)
     
  • Rundbrief an die Eltern mit Informationsblatt und Packzettel (Anlagen)
     
  • Heft oder Mappe für den Aufenthalt anlegen
     
  • DJH-Mitgliedskarte der Schule mitnehmen (alternativ: kostenlose Lehrermitgliedschaft beantragen)
     
  • Notizen für Schülerbeobachtungsheft

 

 

 

Checkliste: Busanreise

Folgende Tipps helfen Ihnen dabei die Anreise und Abreise einer Klassenfahrt bestens zu meistern.
 

  • Vorheriges Besprechen des Verhaltens während der Bus-Fahrt
  • Schriftliche Unterlagen mitführen (Fahrplan, Fahrpreise, Telefonnummer des Busunternehmers)
     
  • Vereinbarung eines Treffpunktes, an dem die Schüler eine ausreichend große und sichere Wartefläche haben
     
  • Einhalten einer Abstandslinie von mindestens einem Meter zum Fahrbahnrand
     
  • Sitzordnung ggf. vorher besprechen (z. B. Schüler, die Busfahrten schlecht vertragen, nach vorne setzen; Schüler, bei denen Disziplinprobleme zu erwarten sind, in die Nähe des Lehrers)
  • Die Begleitperson steigt als erste ein und sorgt im Bus für die vorher abgesprochene Sitzverteilung und die richtige Unterbringung von Jacken und Handgepäck.
     
  • Schüler warten in der Reihe und besteigen den Bus von Vorne (bei öffentlichen Bussen:  in zwei Gruppen vorne/hinten), ohne zu drängeln
     
  • Sicheres Verstauen des Handgepäcks in der Ablage (Hinweise: keine Glasflaschen, auslaufsichere Getränkebehälter)
     
  • Kein Umherlaufen im fahrenden Bus; Anschnallpflicht
     
  • Abfälle in mitgebrachten Mülltüten einsammeln, möglichst nicht in die Aschenbecher geben
     
  • Übelkeit vermeiden durch (Reise-)Kaugummis, vernünftiges Essen und Trinken
     
  • Die Lehrkraft oder eine Begleitperson steigt als Letzter ein und als Erster aus. Bei Bedarf ist er den Schülern behilflich.
     
  • Nach dem Ein- und Aussteigen die Schülerzahl überprüfen

 

 

 

Checkliste: Bahnanreise

Folgende Tipps helfen Ihnen dabei die Anreise und Abreise einer Klassenfahrt bestens zu meistern.
 

  • Schriftliche Unterlagen mitführen (Fahrplan, Fahrpreise). Plätze reservieren und Sammelfahrscheine ausstellen lassen
     
  • Erkundigen, in welchem Bereich des Bahnsteiges der reservierte Wagen hält
     
  • Sammelpunkt am Bahnhof (nicht auf dem Bahnsteig) vereinbaren
     
  • Gemeinsamer Weg zum und vom Bahnsteig, als Gruppe überschaubar bleiben
     
  • Aufstellen am Bahnsteig möglichst als geschlossene Gruppe im Bereich des vorgesehenen Wagens; Abstand zur Bahnsteigkante mindestens 1 Meter
     
  • Die Begleitperson steigt als erste ein und sorgt im Wagen für die vorher abgesprochene Sitzverteilung
  • Ein- und Aussteigen, ohne zu drängeln
     
  • Unmittelbar auf die reservierten Plätze begeben
     
  • Verhalten im Zug während der Fahrt: Nicht an Türen aufhalten, keine Gegenstände aus den Fenstern werfen, nicht aus dem Fenster lehnen
     
  • Der Lehrer oder eine Begleitperson steigt als Letzter ein und als Erster aus und hilft bei Bedarf den Schülern
     
  • Nach dem Ein- und Aussteigen die Schülerzahl überprüfen
     
  • Bei älteren oder ausländischen Waggons besteht eventuell die Gefahr, dass die Türen auch während der Fahrt zu öffnen sind. Gegebenenfalls beim Bahnpersonal informieren

 

 

 

Frage: Wo ist der Unterschied zwischen Wanderung in den Bergen und alpiner Wanderung? Sollten wir nicht zwischen Wanderung (allgemein) und Wanderung in den Bergen/im alpinen Gelände unterscheiden?

Die Planung einer Schulwanderung
in den Bergen 

  • Amtliche Bestimmungen der Schulbehörde (länderspezifisch) zur Wanderung im Gebirge beachten
     
  • Die Lehrkraft oder eine Begleitperson muss Erfahrungen im Gebirgswandern haben, ggf. ist ein Bergführer einzubeziehen. Wer ein entsprechendes Programm der Jugendherbergen Bayern in Anspruch nimmt wird von Experten geführt.
     
  • Neben dem Schulleiter auch die Eltern über das Vorhaben (Wanderziel, notwendige Ausrüstung, Proviant, Begleitpersonen, anfallende Kosten, Zeitpunkt des Abmarsches und der Rückkehr) informieren
     
  • Bei längeren Wanderungen ist es ratsam, mit den Eltern ein Sammeltelefon zu vereinbaren (zentrales Telefon bei Eltern oder Schule). Bei Verspätungen oder im Notfall ist dadurch nur ein Anruf nötig. Rückfragen können dann vom Sammeltelefon aus beantwortet werden
     
  • Ggf. eine Begleitperson (z. B. Eltern, Praktikanten) wählen, die von den Schülern respektiert wird, und sie in die Vorbereitung mit einbeziehen. Wichtig ist es, sich in Aufsichtsfragen abzustimmen. Die Begleitperson vom Schulleiter genehmigen lassen
     
  • Für Schüler, die aus besonderen Gründen an der Wanderung im Gebirge nicht teilnehmen können, Unterricht vorsehen
     
  • Körperliche Leistungsfähigkeit, Sozialverhalten und eventuelle gesundheitliche Probleme (insbesondere Kreislauf- und Atemfunktionsschwächen) einzelner Schüler berücksichtigen.
    Eventuell Arzt befragen oder Attest einholen. (Durchschnittliche Leistungsfähigkeit nach Alter)
     
  • Auf geeigneten Sonnenschutz für Haut und Augen achten
     
  • Die Leistung der Begleitperson und auch die eigenen Leistungen richtig einschätzen
     
  • Die Schüler körperlich gut vorbereiten (z. B. richtiges Gehen im Gelände, Atemtechnik)
     
  • Bei der Auswahl des Weges aktuelles, detailgetreues Kartenmaterial heranziehen und nur auf der Karte oder im Wanderführer angegebene Wege auswählen. Die Beschaffenheit (Nässe, Steilheit, Sonneneinstrahlung) berücksichtigen. Aus Gründen der Aufsichtspflicht sollten Sie die geplante wegstrecke selbst gut kennen und zeitnah vorerkundet haben. Am besten buchen Sie eine geführte Bergwanderung der Jugendherbergen Bayern. Ausgebildete Bergführer bringen Sie sicher auf den Berg und wieder zurück.
     
  • Firnfelder (Altschnee) bei der Wegeauswahl meiden
     
  • Eigene oder fremde Erfahrungen über die geplante Tour auswerten. Ggf. die Tour selbst abgehen und dabei die Beschaffenheit von Wegesicherungen prüfen.
     
  • Wanderzeiten, Zeiten für den Hin- und Rückweg, Zeiten für Pausen einplanen und Zeitreserven vorsehen
     
  • Die Schulklasse sollte vor Einbruch der Dunkelheit die Wanderung im Gebirge beendet haben
     
  • Akustische bzw. optische Signale (z. B. bei Gefahren) zum Sammeln vereinbaren und die Reaktionen auf sie einüben
     
  • Mit den Schülern das alpine Notsignal üben: Innerhalb einer Minute sechsmal in regelmäßigen Abständen ein sicht- oder hörbares Zeichen geben, anschließend eine Minute Pause. Das Zeichen so lange geben, bis Hilfe eintrifft. Zusätzlich permanente Zeichen auslegen, z. B. Rucksäcke, große Markierungen (Steine, Schnee) oder auf andere Weise optisch bemerkbar machen. Wer ein alpines Notsignal wahrnimmt, gibt das Antwortzeichen (3-mal in 1 Minute ein Zeichen, dann 1 Minute Pause) und ist verpflichtet, Hilfe zu holen
     
  • Immer den Wetterbericht berücksichtigen!
     
  • Auf die Ausrüstung muss bei Gebirgswanderungen besonders großer Wert gelegt werden. Sehr wichtig ist dabei das geeignete Schuhwerk: Formstabile, hohe, knöchelumschließende, schon getragene Schuhe mit Profilsohle. Keine Turnschuhe akzeptieren! Lange Hosen! Zusätzlich empfehlenswert: Taschenlampe (ist im Gebirge stets mitzunehmen!), Höhenmesser (zeigt auch drohenden Wettersturz an), Reepschnüre, eventuell Biwaksack und Steinschlaghelme.

 

 

 

Durchführung einer alpinen Wanderung mit der Schulklasse

  • Öfter die Vollzähligkeit überprüfen
     
  • Abmeldung und Rückmeldung in der Hütte, in der Jugendherberge; dort auch Angaben über die geplante Tour hinterlassen
     
  • Vor dem Abmarsch die Ausrüstung überprüfen
     
  • Nach einer Gehzeit von 10 bis 20 Minuten hat sich ein kurzer „technischer Halt“ sehr bewährt: Diese zu Beginn angekündigte Pause wird ggf. zur „Marscherleichterung“ genutzt, um z.B. den Pullover an- oder auszuziehen, Schuhbänder nachzuziehen, Druckstellen in den Schuhen oder am Rucksack zu beseitigen. Dabei kann sich der Lehrer nach eventuell auftretenden Beschwerden erkundigen und hat noch mal Gelegenheit, schwächere Geher nach vorne zu nehmen, den „Schnellgehern“ eine sinnvolle Aufgabe zu übertragen (z. B. Transporthilfe)
     
  • Der Lehrer geht während der ganzen Wanderung voraus und bestimmt den Weg, die Pausen und vor allem das Tempo. Bestimmend für das Tempo sind die Kinder mit der geringsten Ausdauer und körperlichen Leistungsfähigkeit. Sie gehen deshalb unmittelbar beim führenden Lehrer
     
  • Die Begleitperson geht auf keinen Fall beim Lehrer, sondern am Ende der Wandergruppe und hat die Klasse im Blick.
     
  • Zwei bis drei körperlich leistungsfähige, ausdauernde und zuverlässige Schüler, eventuell mit auffallenden Kleidungsstücken, bilden den Schluss. Sie haben den klaren Auftrag, dass keiner hinter ihnen geht, sie bleiben auch am Schluss, wenn Schüler austreten, Kleidung, Schuhe oder Rucksack korrigieren und melden Besonderheiten sofort dem Lehrer
     
  • Rechtzeitig Pausen einlegen; nach Abschluss der Rast überprüfen alle den Rastplatz und verlassen ihn sauber
     
  • Eigenen Standpunkt auf der Karte häufig bestimmen (Smartphones mit GPS sind dabei sehr hilfreich)
     
  • Das Lösen von Steinen durch konzentriertes Gehen vermeiden
     
  • Rollen oder Werfen von Steinen und anderen Gegenständen untersagen
     
  • Abkürzungen unterlassen und sich nicht gegenseitig überholen
     
  • Bei Nässe und verschmutztem Sohlenprofil besonders auf geneigte Platten, Steine, Wurzeln, Baumstämme, Holzbrücken und -stufen achten
     
  • Bei schwierigen Stellen anderen Hilfestellung geben, absichern, eventuell Seilgeländer aus zusammengebundenen Reepschnüren bauen
     
  • Verankerungen von Klettersicherungen überprüfen, die gleiche Verankerung nicht gleichzeitig durch zu viele Schüler belasten
     
  • Bei Wetterverschlechterung (Wettersturz, Gewitter) oder Erschöpfung rechtzeitig umkehren oder abbrechen (häufiges Stolpern = Zeichen für Erschöpfung)
     
  • Sollte unterwegs ein Unfall geschehen, der eine Versorgung und Bergung durch Rettungsdienst oder Notarzt erforderlich macht, in erster Linie Ruhe bewahren, alle Kinder sammeln (verabredetes Signal) und Erste Hilfe leisten. Die Begleitperson alarmiert den erforderlichen Rettungsdienst. Bei fehlenden Begleitpersonen kann es zweckmäßig sein, zwei zuverlässige Schüler mit schriftlichen Informationen zur Notfallmeldung zur nächsten Alarmierungsmöglichkeit zu schicken (Mobiltelefon nicht vergessen!).

 

 

 

Vorbereitung & Planung einer Radwanderung mit der Klasse

  • Amtliche Bestimmungen der Schulbehörde (länderspezifisch) zu Radwanderungen beachten
     
  • Sowohl mit der Schulleitung als auch mit den Eltern das Vorhaben abstimmen (Ziel, notwendige Ausrüstung, Proviant, Begleitpersonen, anfallende Kosten, Zeitpunkt der Abfahrt und der Rückkehr)
     
  • Die Länge der einzelnen Wegstrecken muss der Kondition der Schüler angepasst sein. Buchen Sie bei mehrtägigen Radwanderungen ggf. rechtzeitig Unterkünfte. 
     
  • Bei längeren Wanderungen ist es ratsam, mit den Eltern ein Sammeltelefon zu vereinbaren (zentrales Telefon bei Eltern oder Schule). Bei Verspätungen oder im Notfall ist dadurch nur ein Anruf nötig. Rückfragen können dann vom Sammeltelefon aus beantwortet werden
     
  • Grundsätzliche Verhaltensregeln und die Einhaltung von StVO-Regelungen besprechen
     
  • An der Radwanderung kann nur teilnehmen, wer über entsprechende Fahrfertigkeiten verfügt. Die Radfahrprüfung muss vorausgegangen sein. Der Lehrer sollte sich über die Fähigkeiten der Schüler Klarheit verschaffen (Übungen im Schonraum, kleine Ausfahrt o.Ä., siehe Link oben).
     
  • Fahrradkontrolle bereits einige Tage vor der Tour durchführen (evtl. Unterstützung durch Polizei, Fahrradclub o.Ä. erbitten!): Entspricht das Fahrrad den Anforderungen nach der StVZO (Straßenverkehrszulassungsordnung), d.h. Beleuchtung vorne und hinten, zwei Bremsen, Glocke, Reflektoren vorne und hinten, an den Pedalen und Speichen?  Wie ist der allgemeine Zustand des Fahrrades (Stabilität, Bereifung usw.)? Sind Lenker- und Sattelhöhe der Körpergröße angepasst? Wo und wie transportiert der Schüler sein Gepäck? Möglichst nicht zu unterschiedlich ausgestattete Räder mitführen (z.B. mit und ohne Gangschaltung usw.)
     
  • Aus Gründen der Sicherheit und der Vorbildwirkung wird das Tragen von Helmen dringend empfohlen. Dies gilt auch für Lehrkräfte und Begleitpersonen
     
  • Sonderformen von Fahrrädern: BMX-Räder verfügen nicht über die vorgeschriebene Ausrüstung nach StVZO und sind damit von der Teilnahme an der Radwanderung ausgeschlossen. Nachgerüstete BMX-Räder müssen sorgfältig überprüft werden. Rennräder und Räder mit Rennlenkern sollten für eine Radwanderung nur in Ausnahmefällen zugelassen werden: Die tief liegenden Lenkergriffe erlauben keine aufrechte Sitzposition und schränken dadurch das periphere Blickfeld ein. Die geringe Breite des Lenkers und die gebeugte Haltung führen vor allem in der Kolonne und bei langsamem Fahren zu Unsicherheit und zu häufigen, unnötigen Lenkbewegungen. Bei Klapprädern die Verschraubungen an den Klappstellen überprüfen und nachziehen. Wegen der kleinen Raddurchmesser sind Klappräder für eine Radwanderung problematisch.
     
  • Schüler, die aus besonderen Gründen an der Radwanderung nicht teilnehmen können, müssen den Unterricht in einer anderen Klasse besuchen,
     
  • Körperliche Leistungsfähigkeit, Sozialverhalten und eventuelle gesundheitliche Probleme einzelner Schüler berücksichtigen
     
  • Eine geeignete Begleitperson (siehe oben oder Link) wählen, die von den Schülern respektiert wird, und sie in die Vorbereitung mit einbeziehen. Wichtig ist es, sich in Aufsichtsfragen abzustimmen. Die Begleitperson vom Schulleiter genehmigen lassen.
     
  • Erfahrungen über früher durchgeführte Radwanderungen (auch von Kollegen der vorausgegangenen Jahrgangsstufen) auswerten.
     
  • Flickzeug und Werkzeug (mindestens ein Satz Schraubenschlüssel und einen Schraubendreher) sowie Luftpumpe und Mobiltelefon mitnehmen
     
  • Auswahl einer Route, die sich möglichst auf verkehrsarme Straßen (z.B. Forststraßen, Flurbereinigungsstraßen) oder Radwege beschränkt. Nutzungsrechte (z.B. Privatweg) beachten, Radwanderkarten nutzen
     
  • Die Strecke sollte vom Lehrer vor der Radwanderung abgefahren und auf Gefahrenstellen überprüft werden (z. B. kurvenreiche und unbefestigte Straßen oder besonders steile oder lange Gefällstrecken u.Ä.)
     
  • Mit der Begleitperson vereinbaren, was bei eventuellen Zwischenfällen zu tun ist (z. B. ein Fahrrad ist defekt oder Disziplinschwierigkeiten). Eventuellen außerplanmäßigen Rücktransport per Bahn oder durch die Eltern in die Überlegungen mit einbeziehen
     
  • Rechtzeitig mit den Schülern den sachgerechten Gepäcktransport besprechen (z. B. keine Plastiktüten am Lenker oder lose Kleidungsstücke auf dem Gepäckträger). Packtaschen sind Rucksäcken vorzuziehen
     
  • Fahrradtransport mit der Bahn: Soll ein Teilstück der Radwanderung mit der Bahn zurückgelegt werden, muss der Lehrer sich sehr frühzeitig nach den Abfahrtszeiten von Zügen erkundigen, die die Möglichkeit des Fahrradtransportes bieten; ggf. muss die Gruppe in 2 Teilen fahren. Eine Reservierung ist unbedingt notwendig. Packtaschen rechtzeitig abnehmen lassen! (Räder werden in der Regel nur ohne Gepäck transportiert.) Telefonische Auskünfte: 0 18 05/151415 (Radfahrer-Hotline der Deutschen Bahn AG).
     
  • Zahleiche Busunternehmen halten Spezialanhänger für den Fahrradtransport vor. Ein Preisvergleich zur Bahn ist oft lohnend.

 

 

 

Ab auf den Drahtesel - Tipps zur Durchführung einer Radwanderung mit der Klasse

  • Unmittelbar vor der Abfahrt die Fahrräder nochmals überprüfen. Teilnehmer, die nicht über die für ein verkehrssicheres Fahrrad vorgeschriebene Ausstattung verfügen, dürfen auf der Radwanderung nicht mitfahren
     
  • Die Kleidung der Teilnehmer überprüfen
     
  • Das Werkzeug und Flickzeug überprüfen
     
  • Akustische bzw. optische Signale (z. B. bei Gefahren oder Hindernissen, zum Sammeln, bei Straßenüberquerungen) vereinbaren und mit den Schülern entsprechendes Verhalten einüben
     
  • Wegen des deutlichen Gewinns an Sicherheit sollte die gesamte Gruppe mit Sicherheitswesten und mit Fahrradhelmen ausgestattet sein.
     

Dafür sorgen, dass am Anfang und am Ende verlässliche Personen (Lehrkraft, Begleitperson) fahren, die durch kontrastreiche Kleidung, Warnwesten, gelbe Packtaschen, Wimpel o. Ä. auffallen