Wandern in Bayern

Alleine, mit der Familie oder in einer Gruppe. Wandern ist immer eine gute Idee.

Hüttenzauber inbegriffen - Wandertouren in den bayerischen Alpen

In den landschaftlich und kulturell herausragenden Gegenden Bayerns wird Wandern mit der Schulklasse oder der Familie zu einem erstklassigen Erlebnis. Ob als Anfänger bei "Berge erleben" auf eigene Faust die ersten Wanderschritte am Berg ausprobieren oder als Geübter in einer der Bergwochen mit einem Guide unterwegs auf den spannendsten Routen in Bayern. Die Jugendherbergen sind der ideale Ausgangspunkt für Ihre Wanderroute, die Häuser sind dabei so vielfältig wie das Wandern selbst.

Ein echtes Schmankerl sind natürlich die Münchner Hausberge. Von Berchtesgaden bis Oberstdorf finden sich grandiose Gipfel und gleich in der Nähe: Jugendherbergen für Gruppen, Familien, junge und ältere Wanderer, Bergsteiger und Kletterer. Dort sind unvergessliche Jugendherbergserlebnisse inbegriffen, Wanderfreundschaften sowieso. Denn spätestens wenn im Speisesaal das wohlverdiente Drei-Gänge-Menü schmeckt, wird jede anstrengende Passage zum gemeinsamen Highlight des Tages. 

Dass Jugendherbergen und Wandern gut zusammenpassen, wussten schon die Vereinsgründer vor mehr als 100 Jahren. Damals wanderte man von Jugendherberge zu Jugendherberge. Heute ist das zwar selten geworden, doch den richtigen Weg oder das lauschigste Plätzchen für die Mittagspause während der Wanderung haben die Mitarbeiter an der Rezeption auch im 21. Jahrhundert im Kopf. Oder auf Wanderkarten, auf denen die Gäste die schönsten Touren finden.

Bayerns Sommerberge

Wanderungen durch den Bayerischen Wald und in Bayerns Alpen

Schlendern Sie durch ein Netz aus herrlichen Wanderwegen, packen Sie ihren Rucksack für eine Tagestour über die "8 Tausender" im Bayerischen Wald. Ausgangspunkt dafür sind die Bayerwald-Jugendherbergen Waldhäuser, Haidmühle und Bayerisch Eisenstein. Mittelgebirge, Karwendel, Bayerische Alpen, Allgäuer Alpen, Berchtesgadener Alpen - Sie haben die Wahl! Sogar Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze, können Sie erklimmen. Bequem mit der Zugspitzbahn oder - für fortgeschrittene Bergsteiger - kräftigen Schrittes zu Fuß.

Die Jugendherbergen in Bayern sind dabei immer an den schönsten Orten und Wanderwegen zu finden, am Fuße mächtiger Berge und inmitten herrlocher Landschaften. Lassen Sie sich von traumhaften Ausblicken inspirieren und tanken Sie bei einem Wanderurlaub in Bayern neue Kraft für den Alltag.

Sie entscheiden, wie hoch hinaus Sie der Weg führt, denn sobald die Gipfel schneefrei sind, warten traumhafte Sommer-Sonne-Gipfel-Erlebnisse. Nur auf der Zugpsitze müssen Sie sich warm anziehen, denn dort pfeift auch im Juli ab und zu ein frischer Wind. Dafür genießen Sie ein unvergleichliches Panorama.

Oder Sie genießen eine Schifffahrt auf dem Königssee. Zwischen steilen Wänden mit Blick auf die Wallfahrtskirche St. Bartholomä wird das Echo zum Weckruf für die Sinne. Übernachten können Sie in der Jugendherberge Berchtesgaden.

Badespaß mit Bergblick genießen Sie am Schliersee. Angenehm warm und blitzsauber erfrischt das kühle Wasser nicht nur die große Zehe, sondern von Kopf bis Fuß. Baden und Bergsteigen – die perfekte Kombi an heißen Sommertagen. Und das klappt nicht nur am Schliersee, sondern auch in den Jugendherbergen Kochel am Kochelsee, in Kreuth am Tegernsee, in Urfeld am Walchensee und in Füssen am Forggensee.

Bayerische Wandervielfalt

Wandern - das ist mehr als Bergwandern.

Zahlreiche Steige und Wege führen durch Natur- und Nationalparks. Erschließen Sie sich den Nationalpark Bayerischer Wald. Mittendrin erhebt sich der Lusen. Gehen Sie den Sagen und Mythen rund um die Granit-Felsblöcke auf dem Gipfel auf die Spur. Angeblich hat der Teufel darunter einen Goldschatz versteckt. Am besten steigt man in dieses Abenteuer direkt an der Jugendherberge Waldhäuser ein. Von dort aus kann man direkt in die Wanderwege begehen.

In Franken durchkreuzen verschiedenste Wanderwege dunkelgrüne Waldlandschaften oder führen an Flüssen entlang. Allein in Franken begrüßen Sie 20 Jugendherbergen des DJH.

Die Jugendherberge Haidmühle liegt in Fußreichweite zum Dreisesselberg. Auf diesem trafen sich der Sage nach einst drei Prinzen aus Bayern, Österreich und Böhmen – heute treffen sich hier alle Wanderlustigen und staunen über die unvergleichliche Lage des Berges im Dreiländereck. Wo in Bayern man auch ist – überall ranken sich Mythen aus längst vergangenen Tagen um Täler, Gipfel, Wälder und Seen. Machen Sie sich selbst auf die Suche und entdecken Sie warum die Watzmannkinder einst zu Felsen erstarrten oder wie der Wendelstein zu seinem Namen kam.

Wandervielfalt bedeutet mehr als Berge und Geschichten. Wandervielfalt bedeutet auch Fernwandern – und dafür gibt es jede Menge an Wegen und Pfaden. Einmal auf dem Weg und schon entdeckt man die Langsamkeit des Seins als unerschöpfliche Energiequelle. Auf dem Goldsteig, der in Passau beginnt, auf alten Pilgerwegen oder gar auf der Romantischen Straße. Sogar Bayerns Könige gaben ihre Namen für traumhafte Wanderwege: der König-Ludwig-Weg führt von Starnberg bis Füssen, der Maximiliansweg von Lindau bis Berchtesgaden

Schnüren Sie die Wanderstiefel und machen Sie sich auf den Weg!


Empfohlene Wandertouren

"Jakobs Wege" durch Bayern - Jakob Murböck zeigt Ihnen die schönsten Wanderwege in Bayern

Wanderung zum Königlichen Herzogstand (1731 m)

Jakobs Weg - Folge 1

Von der Jugendherberge Walchensee-Urfeld fährt ein Bus (RVO) in wenigen Minuten nach Walchensee zur Talstation der Herzogstandbahn (800 m). Vom Parkplatz der Talstation aus geht es über einen steilen Aufstieg, an der bewaldeten Süd-Ost-Flanke, in ca. zweieinhalb Stunden hinauf zum Herzogstandhaus (1575 m). Mit zunehmender Höhe weitet sich der Horizont. Schöne Tiefblicken hinab zum Walchensee, sowie weit nach Osten und Süden zu den Gipfelketten von Karwendelgebirge und Wettersteingebirge verführen zu manchen Stops während des Aufstiegs. Der königliche Bergasthof ist ganzjährig bewirtschaftet und bietet auch Übernachtungsmöglichkeit an. Frisch gestärkt nach einer Einkehr folgen wir dem gut ausgebauten, ehemaligen königlichen Reitweg, in Serpentinen zum Pavillon und Gipfelkreuz des Herzogstands (1731 m). Dort werden wir mit einem fantastischen Rundumblick belohnt, der sofort jede Anstrengung vergessen lässt. Zurück am Herzogstandhaus führen uns dann wieder der alte Reitweg und Teilstrecken der Skiabfahrtspiste Richtung Nord-Ost hinab zur kleinen Ortschaft Urfeld und zur Jugendherberge, die exklusiv am Seeufer liegt.

Wieder angekommen, genießen wir den weiten Blick über den Walchensee nach Süd-Ost hinein in die Gipfelwelt des Karwendelgebirges und lassen einen gelungenen Tag in den Bergen gemütlich ausklingen.


Das Gaistal: Hochalpine Winterlandschaft zwischen Wettersteingebirge und Mieminger Berge

Jakobs Weg - Folge 2

Jakob Murböck war wieder für Sie unterwegs und fasste sein winterliches Erlebnis mit den Touren Skiern für Sie wieder gewohnt kompakt zusammen.

Eine beindruckende Skilanglauftour von Leutasch über den Ehrwalder Sattel zum Seebensee

Ausgangspunkt:

Jugendherberge Mittenwald (995 m), oder Jugendherberge Walchensee (820 m), mit PKW über Mittenwald , Leutasch, Ortsteil Klamm , zum Parkplatz an der Salzbachbrücke (1241 m) gebührenpflichtig.

Höhendifferenz gesamt:

624 Hm, bis zum Igelsee 320 Hm

Zeit:

Aufstieg bis Igelsee ca. 2:30 h – 3:30 h, weiter bis Seebensee Materiallift 1:15 h, abhängig von der Schneebeschaffenheit und der Qualität der Spuranlage.

Gesamtgehzeit:

6:00 – 8:00 h

Gelände, Wegbeschaffenheit und Loipen:

bis zur Abzweigung Tilfußalm (ca. 4 Km) Forststraße (feste Schneedecke, geräumt), im leicht ansteigenden Gelände, teils offener Talboden entlang dem Gaistalbach, später am Waldrand im Hanggelände etwas steiler bis zum Beginn der gespurten Igelsee Loipe (1520 m, 8,1 km) an der Talstation Wettersteinlift. Weiter bis zum Igelsee (1555 m, 9,7 km) und auf die Verbindungsloipe von der Ehrwalder Alm kommend nach lins (Süden) im leichten Auf und Ab zum Ende der Loipe (1600 m) kurz vor der Seeben Alm (1575 m, 12 Km). Im steileren ungespurten freien Hanggelände zur Anhöhe Seebensee (1675 m) und am Südufer des Sees entlang zum Materiallift (gesamt 15 km, 1667 m).

Einkehrmöglichkeit:

Gaistalalm (Sa. und So. bewirtschaftet), 5 Min. abseits der geräumten Forststraße ca. 3 km vor dem Parkplatz Salzbachbrücke.

Charakter der Tour:

Das Gaistal, ein beeindruckendes Hochtal zwischen den steilen Nordflanken der Hohen Munde und den Südhängen von Hochwanner und Zugspitzmassiv, zieht sich von der Leutasch Richtung Westen bis zur Ehrwalder Alm. Wegen der geringen Sonnenscheindauer im Hochwinter gibt es dort fast eine Garantie für genügend Schnee bei guter Qualität. Ab Mitte Februar werden zwischen 9:30 und 13:30 große Teile der Wegstrecke von der Sonne beschienen. Es ist eine alpine Langlauftour mitten hinein in die hochalpine Winterlandschaft der Mieminger Berge, abseits des sonst so üblichen Wintertrubels. Wegen der länge der Tour und der Orientierung sind allerdings gute Wetterverhältnisse unabdingbar.
Da nur etwa 30 % der gesamten Wegstrecke gespurt werden, wird vom Langläufer ein überdurchschnittliches Können vorausgesetzt: Gute Kondition für längeres Spuren im Aufstieg, sicheres Abfahren im ungespurten Gelände, Orientierungssinn, Kenntnisse über die aktuelle Lawinengefahr und Schneebeschaffenheit und entsprechende Ausrüstung (Rucksack, Getränke, 1.Hilfe Set, Verpflegung, warme Handschuhe, Sonnenschutz), Vorsicht ist am Ende der Abfahrt auf der von vielen Schlittenfahrern genutzten glatten Forststraße geboten.


Zwischen Wetterstein- und Karwendelgebirge – Die große Arnspitze (2196 m)

Jakobs Weg - Folge 3

Ausgangspunkt:

Jugendherberge Mittenwald (995 m), mit PKW oder Rad zum Riedboden (925 m) am südlichen Ortsrand von Mittenwald , Parkplatz an der Sportanlage.

Höhenmeter :

Auf- und Abstiege je 1270 Höhenmeter

Wegbeschaffenheit und Gelände:

Schmale Bergwege (rot markiert), steiler Aufstieg im Waldgelände, längere Wegpassagen direkt am Kammverlauf mit bester Aussicht zu den umliegenden Gebirgsgruppen (Karwendel, Wetterstein, Estergebirge, Walchenseeberge), längere Querungen im steilen Hanggelände (Schrofen, Geröll) mit kurzen drahtseilgesicherten Passagen, steiler Gipfelaufstieg im Schrofen und Felsgelände.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:

Keine bewirtschaftete Hütte am Weg, oberhalb der Hasellähne liegt die Arnspitzhütte, auf 2003 m (privat eingerichtete Schutzhütte, öffentlich zugänglich), keine Quelle am Weg (5 Minuten unterhalb der Riedbergscharte, Richtung Leutasch eine Quelle)

Gehzeiten, Wegbezeichnungen, Charakter der Tour:

Parkplatz Rieboden (840 m) – Riedbergscharte (1449 m), 2 Std., leicht, steiles Waldgelände (Morgensonne), weiter bis Riedkopf (1860 m) 1 Std., anfangs noch am Grat über die Achterköpfe (abwechslungsreicher Steig, Latschen, Blumenwiesen, kleinere Felsstufen am Kamm, schöne Ausblicke in die Täler und Berggruppen), dann Querung unterhalb der Großen Arnspitze über Geröll und Schrofen zur Arnspitzhütte 1,5 Std. Weg Nr. 850. Aufstieg bis zum Kamm und über steiles Fels- und Schrofengelände (Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich) zum Gipfel , 2196 m (45 Min.). Gleicher Abstieg bis zur Arnspitzhütte (30 Min.). Abstiegsweg Nr. 851 über die Hasellähne bis Höhe 1520 m, Querung Richtung Arntalköpfle, im steilen Hang nördl. unter dem Köpfle vorbei und weiter auf einer Forststr. Hinab nach Scharnitz zur Isarbrücke, 2,30 Std. und weiter zum Bahnhof.
Abstiegsvariante für Autofahrer: Ab Punkt 1520 m mühsam im steilen Geröll direkt in der Hasellähne (unmarkiert; schwache Steigspuren erkennbar) absteigen bis Höhe 1160 m, an einem Abbruch rechts durch Latschen und Wald (Steigspuren) steil bergab zum Rieboden und auf dem Radweg zurück zum Parkplatz.

Gesamtgehzeit:

Ca. 8 Std. ohne Pausen.

Empfohlene Ausrüstung:

Ausreichend Flüssigkeit min. 2 Liter, Sonnenschutz, Regenschutz, Bergstöcke , stabile Berg- oder Trekkingschuhe, atmungsaktive Sportbekleidung und Wanderkarte.

Anreise und Unterkunft:

Mit der Bahn, dem PKW oder dem Rad zur Jugendherberge Mittenwald im Naturschutzgebiet Buckelwiesen. Die Jugendherberge Mittenwald ist Teil des Alpinen Studienplatzes und hat sich auf Programm- und Ferienangebote im oberen Isartal und den Bergregionen von Karwendel-, Wetterstein- und Estergebirge spezialisiert.


Berge, Seen und ein königliches Jagdhaus – die Soierngruppe

Jakobs Weg - Folge 4

Ausgangspunkt:

Jugendherberge Walchensee (915 m), mit dem RVO Bus nach Krün (875 m), Wanderparkplatz an der Isarbrücke

 

Höhenmeter :

Aufstieg ca. 890 Höhenmeter

 

Wegbeschaffenheit und Gelände:

Forststraße (Nr.364) über Fischbachalm (1400 m), Hundstallhütte (1247 m) zur Materialseilbahn (1340 m), einfacher Aufstiegsweg (Nr.364), ehemaliger Reitweg zum oberen Soiernhaus (1611 m); ab Fischbachalm eine lohnende Alternative, der Lakaien Steig zum Soiernhaus; schmaler, teils ausgesetzter Steig im steilen Hanggelände (kurze Passagen mit Drahtseilsicherung), Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig.

 

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:

Fischbachalm(1346 m) Brotzeit und Getränke, Oberes Soiernhaus (ehemaliges Jagdhaus König Ludwigs II.) AV Sektion Hochland (1611 m) Übernachtungsmöglichkeit und Einkehr.

 

Gehzeiten, Wegbezeichnungen, Charakter der Tour:

Krün (1275 m) – Fischbachalm (1400 m), 2,5 Std., leicht, bis zur Fischbachalm oder zur Materialseilbahn etwas eintönige Forststraße, ab Fischbachalm abwechslungsreiches Berggelände, schöne Ausblicke, Wasserfall, 2 Bergseen,
Fischbachalm (1400 m) – Materialseilbahn (1620 m) – Soiernhaus 1,5 Std., einfacher Weg, ab Materialbahn ehemaliger Reitweg, auch für kleinere Kinder geeignet.

 

Gesamtgehzeit:

ca. 4 Std. ohne Pausen; alternativ ab Fischbachalm über den Lakaien Steig ca. 30 Min. weniger, schmaler ausgesetzter Steig mit, kurze Passagen mit Drahtseil versehen. Bis zur Fischbachalm empfiehlt sich eine Anfahrt mit dem Mountainbike. Die beiden Seen bieten ein erfrischendes Badevergnügen in einem grandiosen Bergtal.

 

Über die Schöttelkarspitze zum Soiernhaus

Vom Wanderparkplatz in Krün durch den Bergwald an den Westhängen des Signalkopfes anfangs mäßig , später steil im Bergwald auf schmalem Bergweg aufsteigen und zum Schluss über freies Hanggelände zum Seinskopf (1961 m), Aufstieg 1100 m, ca. 3,5 Std., Weg 355 und 357.

Knapp unterhalb des Kammverlaufs im steilen Hanggelände, über kleine Felsstufen zum Feldernkreuz (2048 m) Weg 351 und im Fels- und Schrofengelände zur Schöttelkarspitze (2049 m), Querung ca. 1 Std.,Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung. Bis in den Frühsommer im Kammbereich noch steile Schneefelder. Eine ernsthafte Bergtour, abwechslungsreich, mit ständig abwechselnden Tiefblicken ins Isartal und in den Soiernkessel und ab Gipfelhöhe freier Rundblick in die benachbarten Bergregionen. Auf der Schöttelkarspitze ließ König Ludwig II. von Bayern einen Pavillon erbauen, dem er den Namen Belvedere gab, um an diesem Ort seinen Tee einzunehmen. Der Pavillon ist Anfang des 20. Jahrhunderts abgebrannt, auf der Plattform steht jetzt das Gipfelkreuz. Abstieg über den alten Reitweg zum Soiernhaus 440 m, ca. 45 Min.

 

Empfohlene Ausrüstung:

Ausreichend Flüssigkeit min. 1 Liter, Brunnen und Bäche am Weg, Sonnenschutz, Regenschutz, Bergstöcke , stabile Berg- oder Trekkingschuhe, atmungsaktive Sportbekleidung und Wanderkarte.


Land unter im Allgäu – Dauerregen, Schnee und Kälte

Jakobs Weg - Folge 5

Jakob Murböck war für Sie auf einer 6-stündigen Wanderung von der Jugendherberge Oberstdorf durch das Schwarzwassertal mit den Almen, dem markanten Gipfel des Hohen Ifen und dem einzigartigen Gottesackerplateau. Eine der schönsten Wandertouren in der Region Oberstdorf. Leider verlief die Wanderung nicht ganz nach Plan, da der kalendarische Sommeranfang viel Regen, Schnee und Kälte mit sich brachte.

Kalendarischer Sommerbeginn am 01.06. und Abbruch einer Genuss Bergtour im Kleinwalsertal
Jugendherberge Oberstdorf, Schwarzwasserhütte, Hoher Ifen, Gottesackerplateau, Kleinwalsertal

Ausgangspunkt:

Jugendherberge Oberstdorf-Kornau (915 m), mit dem Walser Bus Linie 1 und 5 zur Auenhütte (1275 m) an der Talstation der Ifenbahn.

Höhenmeter :

An- und Abstiege je ca. 960 Höhenmeter

Wegbeschaffenheit und Gelände:

Breiter Wanderweg und kaum Steigung zwischen Auenhütte und Melköde, einfacher Aufstiegsweg zur Schwarzwasserhütte und schmaler Steig (kurze Passagen im steilen Hanggelände mit Drahtseilsicherung)zum Hohen Ifen. Abstieg teilweise im Geröll und Felsgelände zum Gottesackerplateau und gut ausgebauter Wanderweg zur Ifen Talstation.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:

Melköde (1346 m), eine fast 400 Jahre alte Melksennerei mit Einkehrmöglichkeit, Schwarzwasserhütte, AV Sektion Schwaben (1620 m) Übernachtungsmöglichkeit und Einkehr, Ifersguntenalm (1751 m) einfache Brotzeit, Getränke, Käse, Milch, Ifenhütte (1600 m) Bergrestaurant, Sessellift nur bis hier zur Mittelstation im Sommer in Betrieb, Auenhütte (Talstation) Einkehrmöglichkeit.

Gehzeiten, Wegbezeichnungen, Charakter der Tour:

Auenhütte (1275 m) – Melköde 1 Std., leicht, ideal auch für kleine Kinder (kinderwagentauglich), Infos zu Natur und Umwelt am Weg, großer Wasserfall an der Melköde, schönes Spielgelände

Melköde (1346 m) – Schwarzwasserhütte (1620 m) 1 Std., einfacher Weg am Wasser entlang, auch für kleinere Kinder geeignet
Schwarzwasserhütte – Ifersguntenalm (1751 m) 30 Min., schmaler Steig

Ifersguntenalm – Hoher Ifen (2229 m) 1,5 Std. schmaler, teils ausgesetzter Steig, Trittsicherheit erforderlich
Abstieg Hoher Ifen – Gottesackerplateau (Ifenbahn 2000 m), schmaler Steig, teils im Geröll und Felsgelände 40 Min., Ifenbahn – Mittelstation Ifenhütte (1600 m) 40 Min. und weiter zur Talstation Auenhütte bequemer Wanderweg 30 Min.

Gesamtgehzeit:

5 – 6 Std. für die gesamte Rundtour ohne Pausen; ab der Ifersguntenalm ist Trittsicherheit erforderlich, bei Gewittergefahr ist das baumfreie Aufstiegsgelände und vor allem der exponierte Gipfelhang unbedingt zu meiden. Das Schwarzwassertal mit den Almen, dem markanten Gipfel des Hohen Ifen und dem einzigartigen Gottesackerplateau gehört zur schönsten Berglandschaft dieser Region.

Empfohlene Ausrüstung:

Ausreichend Flüssigkeit min. 1 Liter, zahlreiche Bäche und Quellen unterwegs, Sonnenschutz, Regenschutz, Bergstöcke (sehr nützlich, häufig rutschige Wege), Trekkingschuhe, atmungsaktive Sportbekleidung und Wanderkarte


Ein königliches Bergrevier – Jugendherberge Oberammergau und das Schloß Linderhof

Jakobs Weg - Folge 6

Auf dieser 5-stündigen Wanderung ging Jakob Murböck von der Jugendherberge Oberammergau los, über das Schloß Linderhof zu den Brunnenkopfhäuser. Leider hat das vielversprechende sonnige Wetter in seiner Heimatstadt München nicht bis nach Oberammergau „ausgehalten“. Trotz eines Temperaturabfalls von 18 auf 5 Grad Celsius hat er sich nicht davon abhalten lassen für Sie das „Königliche Bergrevier“ in den Ammergauer Bergen zu erkunden.


Ausgangspunkt:

Jugendherberge Oberammergau (837 m) oder Schloss Linderhof (943 m)

Höhenmeter :

An- und Abstiege je ca. 670 m zu den Brunnenkopfhäusern, zusätzlich je 150 m zum Pürschling Haus, von Oberammergau aus ca. 750 m Aufstieg

Wegbeschaffenheit und Gelände:

Breiter Wanderweg (ehemaliger königlicher Reitweg) zwischen Schloss und den Brunnenkopfhäusern. Schmaler, sehr exponierter Bergsteig zwischen Brunnenkopfhäusern und Pürschlinghaus und teils sehr steiler, schmaler Abstiegsweg zum Schloss (das letzte kurze Stück auf der Forststraße).

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:

Brunnenkopfhäuser (1602 m), König Ludwig II. verweilte 1871 – 79 häufig im damaligen Jagdhaus, Adolf-Schuster Haus (Pürschlinghaus 1564 m), erbaut von König Max II. beides DAV Hütten der Sektion Bergland.

Gehzeiten, Wegbezeichnungen, Charakter der Tour:

Schloss Linderhof – Brunnenkopfhäuser (1602 m) 2 Std., leicht
Brunnenkopfhäuser – Pürschlinghaus (1564 m) 2 Std., Weg 201, E4
Pürschlinghaus – Schloss 1 1/2 Std., Weg E4

Gesamtgehzeit:

5 – 6 Std., Auf- und Abstieg von Schloss Linderhof und zurück sind einfach, abwechslungsreich und auch für kleinere Kinder geeignet; schöne Spielumgebung an den Brunnenkopfhäusern, sehr kinderfreundliche Hütte. Auf den anderen Strecken sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, bei Nässe und Gewittergefahr sind die nahe am Kamm und im steilen Hanggelände verlaufenden Wege nicht zu empfehlen. Insgesamt eine landschaftlich herausragende Rundtour mit schönen Ausblicken hinab zum Schloss Linderhof, nach Süden über die Ammergauer Berge zum Wettersteingebirge und nach Norden über Staffelsee, Ammersee, Starnberger See bis nach München.

Empfohlene Ausrüstung:

Ausreichend Flüssigkeit min. 1 Liter (Bäche und Quellen unterwegs vorhanden), Sonnenschutz, Regenschutz, Bergstöcke, Trekkingschuhe, atmungsaktive Sportbekleidung und Wanderkarte (Ammergebirge Ost, Pürschling, Hörnle 1 : 25 000 DAV)

Für geübte Bergwanderer empfiehlt es sich die Tour direkt von der Jugendherberge Oberammergau aus durchzuführen: Über Kolbensattel (1276 m) und Pürschlinghaus 2,5 Std. Weg 233. Vor oder nach der Tour ist eine Schlossbesichtigung ein Muss; RVO Buslinie 9622 Oberammergau – Linderhof (Schloss)


Unterwegs in den Bergen um Lenggries

Jakobs Weg - Folge 7

Am Vatertag war Jakob (selbst Vater von zwei Söhnen) in der Bergwelt um Lenggries unterwegs und hat auf seiner Wanderung einige Bilder für uns geschossen. Ausgangspunkt der Wanderung war die Jugendherberge in Lenggries.

Ein Klick auf das Bild öffnet die Galerie:

Informationen zur Lenggrieser „Haute-Route“:

Ausgangspunkt:

Jugendherberge Lenggries (675 m)

Höhenmeter :

An- und Abstiege je ca. 1.500 m

Wegbeschaffenheit und Gelände:

ca. 1/3 breite Wanderwege und Forststraßen, Teerstraßen im Ortsbereich, ca. 2/3 schmale, teils felsige Bergsteige, steile An- und Abstiege sowie ausgesetzte, teils felsige Strecken in den Gipfelbereichen und am Kammverlauf zwischen Kampen und Seekarkreuz

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:

Lenggrieser Hütte, DAV Sektion Lenggries
Gehzeiten, Wegbezeichnungen, Charakter der Tour:
Jugendherberge Lenggries – Schloss Hohenburg – Geierstein (1491 m) 3 Std., Weg 611, E4
Geierstein – Fockenstein (1564 m) 2 Std., Weg 611, E4
Fockenstein – Ochsenkamp (1594 m) 2 Std., Weg 614, ab Hirschbachsattel Weg 622 und 621
Ochsenkamp – Spitz (1604m) – Seekarkreuz (1601 m) – Lenggrieser Hütte (1338 m) 1,5 Std. Weg 622
Lenggrieser Hütte – über Grasleite – Mühlbach – Schloss Hohenburg – JH Lenggries 2,5 Std. Weg 622

Gesamtgehzeit:

8 – 11 Std., Ausdauer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Landschaftlich herausragende Rundtour mit besten Ausblicken in alle Richtungen wegen der zahlreichen Gipfel und Kammbereiche, längere Teilstrecken ohne Schatten.

Empfohlene Ausrüstung:

ausreichend Flüssigkeit min. 2 Liter (Bäche und Quellen unterwegs vorhanden), Sonnenschutz, Regenschutz, Bergstöcke, Trekkingschuhe, atmungsaktive Sportbekleidung und Wanderkarte (Bad Tölz-Lenggries 1:50.000 Bay. Landesvermessungsamt)

Die Rundtour kann an vielen Stellen ideal abgekürzt werden, so dass der Ausgangspunkt wieder einfach erreicht werden kann.