Vermeiden und kompensieren

Lassen Sie uns etwas für den Klimaschutz tun und gemeinsam eine lebenswerte Zukunft gestalten.

Wenn sich CO2-Emissionen nicht vermeiden lassen, kompensieren die Jugendherbergen den Ausstoß durch Förderung eines Klimaschutzprojekts in Panama.

Jeder Mensch hinterlässt einen sogenannten CO2-Fußabdruck – nicht zuletzt beim Reisen. Die Jugendherbergen in Bayern setzen durch klimabewusstes Handeln zunächst auf die Vermeidung schädlicher Emissionen in ihrem Einflussbereich. Hierzu wurde für alle Häuser sowie die Landesgeschäftsstelle die tatsächliche Höhe der verursachten Treibhausgase ermittelt. Auf dieser Basis können nun die Gäste ihre Übernachtungen in den Jugendherbergen für einen Aufpreis von 20 Cent kompensieren und klimaneutral stellen.

Hintergrund: Die Freisetzung von Treibhausgasen verändert unser Klima

Darüber ist sich die Wissenschaft einig: Global betrachtet wird es immer wärmer, was gravierende negative Auswirkungen auf die natürliche Umwelt und die Lebensumstände der Menschen haben wird. In einigen Regionen der Erde verschwinden schon jetzt Inseln, die durch den steigenden Meeresspiegel förmlich weggespült werden. Deshalb handeln die bayerischen Jugendherbergen jetzt – und brauchen Ihre Unterstützung.

CO2 zählt neben Methan und Lachgas zu den schädlichsten Treibhausgasen. Zum Vergleich: eine Übernachtung mit Frühstück in einer bayerischen Jugendherberge verursacht ca. 15 kg CO2. Wir wollen diesen Wert zukünftig weiter senken, um das Klima zu schützen. Emissionen lassen sich bei einem Aufenthalt zwar nicht gänzlich vermeiden. Neben der ersten Möglichkeit, nämlich Energie und Ressourcen generell zu sparen, können wir einen Teil der Emissionen ausgleichen. Zum Beispiel, indem wir gezielt Projekte unterstützen, die nachhaltig agieren und neue Bäume pflanzen.

Die Neuschaffung bzw. Wiederbelebung von Wäldern und intakten Ökosystemen hat sich unser Projektpartner FORLIANCE auf seine Fahnen geschrieben. Dessen Anstrengungen haben ein Ziel – das Weltklima positiv zu beeinflussen, biologische Artenvielfalt zu erhalten (und wo möglich zu regenerieren) und damit letztlich die Lebensgrundlagen für alle Menschen zu sichern.

Die Ausgleichszahlungen, die wir zu 100 Prozent an FORLIANCE weiterleiten, fließen in das Projekt „CO2OL Tropical Mix“. Es handelt sich dabei um ein Wiederaufforstungsvorhaben in Panama (Provinzen Panama, Darien und Veraguas). Die Wiederaufforstungsfläche beträgt dabei ca. 13.400 Hektar. Besonders interessant ist aus Sicht eines Bildungsträgers wie dem Jugendherbergswerk die Tatsache, dass FORLIANCE mit dem Projekt „CO2OL Tropical Mix“ gleichzeitig sozial aktiv wird – mehr als 150 Arbeitsplätze vor Ort neu schafft und im Sinne von capacity building Programme zur Umweltbildung auflegt. Konkret: Mit den selbst erwirtschaften Erträgen aus dem Verkauf von zertifiziertem Tropenholz, Kakao und Saatgut können lokale Schulen durch Finanzprogramme und Lehrmaterialien unterstützt werden. Wir denken: (Umwelt-)Bildung ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg!

Der Projektträger arbeitet übrigens konsequent nach dem international anerkannten „Gold Standard“ (sowie FSC, UTZ) und wird regelmäßig durch die „Control Union“ validiert.

Mit einer freiwilligen Abgabe von 20 Cent pro Übernachtung können Sie FORLIANCE und das Projekt „Tropical Mix“ unterstützen und bei uns klimaneutral übernachten. Dazu wählen Sie bei der Online-Buchung einfach den Zusatzartikel „Klimaneutrale Übernachtung“ aus.

Weitere Informationen zum Kompensationsprojekt von FORLIANCE finden Sie hier.

Pssst … Wussten Sie schon? Die bayerischen Jugendherbergen beziehen ihren elektrischen Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen.

 

 

© FORLIANCE